Das Forum ist momentan nicht aktiv.
Falls du Hilfe brauchst,
- kannst du dich rund um die Uhr an das Beratungstelefon 147 der Pro Juventute wenden.
- kannst du unser Beratungsteam von Sucht Schweiz über unser Beratungstelefon erreichen 0800 104 104 Di, Mi, Do
- Adressen von Fachstellen in jedem Kanton findest du hier.
 

Hilfe!

Hilfe!

Beitragvon unicornn » Di 13. Feb 2018, 11:06

In letzter Zeit geht es mir so schlecht, ich fühle mich traurig und würde am liebsten die ganze Zeit nur heulen. Dazu kommt noch, dass ich zur Zeit die Grippe habe und im Bett liegen muss, sprich mich nur schlecht ablenken kann. Zum Glück trinkt mein Vater im Moment nicht, aber auch jetzt wollen diese Gedanken nicht weg. Mit meiner Mutter kann ich auch nicht darüber sprechen, weil sie selber zu viel Stress hat. Ich sehe keinen Ausweg, ich fühle ich alleine. Ich muss für Aufnahmeprüfungen lernen und Sachen für die Schule tun, meiner Mutter beim Bewerbungen verfassen helfen, mich um meine Katze kümmern, schauen dass es mir gut geht, dass mein Notenschnitt einigermassen gut bleibt, mein Zimmer in Sauberkeit behalten und allgemein schauen, dass ich nicht im Chaos versinke. Ich mache mir ständig Gedanken und Sorgen, ich finde es komisch, wenn mir jemand sagt, dass er/sie mich mag, ich weiss absolut nicht wie weiter, in der Schule setze ich ein Fake-Face auf und tu so, als ob alles gut wäre, ich blamiere mich richtig. Ein Mal habe ich sogar vor der ganzen Klasse behauptet, ich sei ein Einhorn! Ich habe kein Selbstvertrauen, immer hinterfrage ich mein können. Manchmal werde ich schon richtig panisch.Selbst meine Psychologin sagt ich sei schon am zusammenbrechen... Ich weiss wirklich einfach nicht, wie weiter. Bitte helft mir.
unicornn
 
Beiträge: 2
Registriert: Fr 8. Dez 2017, 21:22

Re: Hilfe!

Beitragvon admin-lara » Di 13. Feb 2018, 19:37

Liebe „unicorn“!

Dein Vater trinkt zwar im Moment nicht, aber ich denke, es ist normal dass „die Gedanken“ nicht einfach weg sind. Die Unsicherheit bleibt. Es ist verständlich, dass dich diese Situation weiterhin belastet. Und eine Grippe hilft erst recht nicht…

Was mir auffällt ist: Du hast sehr viel, um das du dich kümmerst. Kannst du dir vorstellen, mit deiner Psychologin darüber zu sprechen, wie du dich hier entlasten kannst? Es gibt zum Beispiel Fachstellen oder andere Bezugspersonen, die deiner Mutter dabei helfen könnten, ihre Bewerbungen zu schreiben. Du hast mit den Anforderungen in der Schule schon mehr als genug zu tun. Die Schule IST anspruchsvoll, fast alle Schülerinnen und Schüler erleben das so. Und es wäre wichtig, dass du auch freien Raum für dich selbst findest. Freizeit, die dir Spass macht.

Deine Psychologin sieht auch, dass es dir nicht gut geht. Sie begleitet dich und ist bestimmt eine wichtige Bezugsperson. Welche Ratschläge und Tipps gibt sie dir? Welche Ideen kannst du mit ihr erarbeiten, um dir Freiräume zu öffnen? Kannst du dir vorstellen, mit ihr darüber zu sprechen?

Und: Gibt es eine erwachsene Bezugsperson ausserhalb deiner Familie, mit der du über deine Situation sprechen kannst und die mit dir z.B. in der Freizeit gelegentlich etwas unternimmt? Zum Beispiel eine Tante, ein Götti?

Schreib uns wieder, um zu berichten!
Herzlich, admin-lara
admin-lara
 
Beiträge: 20
Registriert: Do 14. Apr 2011, 14:33


Zurück zu Ich bin über 12 Jahre alt

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast